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Strahlenunfall - Was ist das ?
Durch Kernspaltung wird in einem Atomkraftwerk Energie erzeugt.
Dabei entstehen radioaktive Spaltprodukte.
Mehr als 99.9% der Radioaktivität eines Atomreaktors sind in den
Brennelementen gespeichert. Wird die Hülle der Elemente beschädigt, so
kann Radioaktivität frei werden.
Bei einem Unfall werden kleinste radioaktive Teilchen in die Atmosphäre
freigesetzt und lagern sich an den in der Luft vorhandenen
Staubpartikeln (Aerosolen) ab. Die so entstandene "radioaktive Wolke"
kann bei entsprechender Windstärke über tausende von Kilometer
vertragen werden. Entlang des Ausbreitungsgebietes dieser Wolke sinken
die radioaktiven Teilchen zu Boden (Fallout).
Für die Beschädigung der Brennelemente gibt es im wesentlichen zwei Gründe:
- Unkontrollierte, schnelle Betriebsänderungen wie im Tschernobyl-Reaktor.
- Unzureichende Ableitung der Nachwärme. Auch nach dem Abschalten
des Reaktors wird Wärme produziert, die abgeleitet werden muß, um ein
Schmelzen der Brennstäbe zu verhindern.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22 Oktober 2006 )
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