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Bei der Atemschutzleistungsprüfung am Samstag, 10. Oktober 2009, in der Landesfeuerwehrschule Salzburg, war die Freiw. Feuerwehr Neumarkt mit zwei Trupps vertreten. Die beiden Trupps mit unseren Kameraden Gerhard Fuchshofer, Franz Moser (Sighartstein),
Tobias Hager (Pfongau), Markus Lindner, Alexander Moser und Helmut
Rieger (Hauptwache), absolvierten erfolgreich die Prüfung in der Stufe Bronze.
Diese Prüfung ist in fünf Bereiche aufgeteilt, im ersten Teil wird die Theorie im Bereich Atemschutz mittels Test überprüft.
Bei Station 2 müssen die Pressluftatmer und die Atemschutzmasken richtig angelegt und die Zusatzgeräte, wie z.B. Funkgerät, auf deren Funktion überprüft und aufgenommen werden.
Die dritte Station widmet sich einer Menschenrettung aus dem 2. Obergeschoß, bei der eine vermisste Person (Gewicht: 80 Kilogramm) auf einem Bergetuch gerettet und am Sammelplatz im Erdgeschoß in stabiler Seitenlage abgelegt werden muss. Weiters gilt es die verbleibende Einsatzzeit auf Grund des vorhandenen Flaschendrucks zu berechnen.
Im vierten Teil der Prüfung handelt es sich um einen Innenangriff, der mit einem C-Rohr über ein Stiegenhaus in den 2. Stock vorgetragen wird, verfügbare Zeit dieser Station sind 5 Minuten. Der Trupp versucht hierbei mit der Schlauchleitung so rasch als möglich in das 2. Obergeschoß, in diesem Fall den Schlauchturm, vorzudringen. Erst bei Ankunft des vollständigen Trupps, darf über einen Schalter "Brand aus" gegeben werden. Im Anschluss folgt dieselbe Meldung über Funk an den Atemschutzsammelplatz und es wird auch der aktuell niedrigste Flaschendruck bekannt gegeben. Nach dem Rückzug aus dem "Stiegenhaus", muss die Schlauchleitung für die nächsten Teilnehmer vorbereitet werden und der "Rückmarschdruck", also der niedrigste Flaschendruck bei dem der Trupp auch im Ernstfall umkehren muss, berechnet werden.
Die abschließende Station 5 beinhaltet richtiges Ablegen und Versorgen der Geräte, den Flaschenwechsel, inklusive der verschiedenen Überprüfungen und das Reinigen der Atemschutzmasken.
Wir gratulieren den Teilnehmern recht herzlich.
Diese Prüfungen heben den Ausbildungsstandard der Feuerwehr und sind auch praxisbezogen sehr hilfreich, da sie in verschiedenen Situationen Sicherheit und Verlässlichkeit geben.
Besten Dank auch an unsere Ausbilder, Peter Hinterberger, Albert Lindner und Josef Moser, für die sehr gute Vorbereitung auf diese Leistungsprüfung und die von ihnen aufgewandte Freizeit, danke.
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